6. Kompanie I.R.18
6./I.R.18

Kurt Herder
   Portraitfoto des Oberfeldwebels Kurt Herder. Ausgezeichnet mit dem EK II, dem Infanterie-Sturmabzeichen, dem Verwundetenabzeichen in schwarz, dem
Schutzwall-Ehrenzeichen und der Schützenschnur.

Friedrich Hinnah

Dieses Bild zeigt den Soldaten Friedrich Hinnah kurz nach
seiner Einberufung.



Auf dieser Portraitaufnahme sieht man Friedrich Hinnah nun im Range eines Obergefreiten.
 
Folgende Auszeichnungen hat er verliehen bekommen.
1. Eiserne Kreuz 2. Klasse
2. Verwundetenabzeichen in schwarz
3. Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938
Das Bild ist wahrscheinlich um Anfang 1943 aufgenommen worden.

Friedrich Hinnah wurde am 02.12.1916 in Lengerich geboren.
Am 15.11.1938 trat er in die Wehrmacht ein und diente zuerst in der 10. Kompanie Infanterie Regiment 92 in Groß Born.
Ab dem 30.08.1939 war er zugehörig zur 6. Kompanie IR 92.
Am 12.05.1940 erhielt Friedrich Hinnah nördlich von Korbach schwere Verwundungen und wurde daraufhin nach mehreren Lazarettaufenthalten am 23.10.1940 für dienstunfähig erklärt und in der Heeresentlassungstelle Münster entlassen.
Jedoch gegen Ende 1941 wurde Friedrich Hinnah wieder einberufen und diente ab dem 16.12.1941 in der 5. Kompanie des  Landesschützenbataillons „D“.
Laut Meldung vom 22.04.1942 gehörte er nun der Verfügungskompanie des Infanterie-Ersatz Bataillons 453 mit dem Standort Aachen an. Am 29.04.1942 wurde er aus der Verfügungskompanie zur 2. Kompanie des I.E.B 453 zugeschleust.
Ab dem 12.05.1942 gehörte er der 5. Kompanie des Landesschützenbataillons 491 an. Friedrich Hinnah´s Aufgabengebiet war während seiner zweiten Dienstzeit, also seit seiner schwerwiegenden Verwundung hauptsächlich in der Sicherung militärischer und kriegswichtiger Objekte als auch in der Kriegsgefangenenbewachung zu sehen.
Ab dem 16.12.1942 gehörte er zur 7. Kompanie des Infanterie Regimentes 18 und befand sich nun im tiefsten Russland. Am 20.09.1943 wurde er das erste Mal bei dem Rückzug auf Ssosh und Dnjepr als vermisst gemeldet, konnte sich jedoch wieder zur Truppe durchschlagen und tauchte am 17.10.1943 wieder bei der 7. Kompanie auf. Irgendwann in den darauf folgenden Monaten muss Friedrich Hinnah noch zur 6. Kompanie versetzt worden sein und fiel dann als Angehöriger der 6./I.R.18 in den Tagen des 25.06-01.07.1944 bei Bobruisk bei der Einkesselung und Zerschlagung des Grenadier-Regiments 18 im Zuge der russischen Sommeroffensive auf die Heeresgruppe Mitte.
Leider ist seine Grablage bis heute unbekannt.

Die Bilder wurden zur Verfügung gestellt durch Mike Reckmann, dem Enkel von Friedrich Hinnah.
E-mail:mike.reckmann@vcsr.de

Für Hinweise und Ergänzungen zu dem Schicksal seines Großvaters ist dieser sehr dankbar.

 

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