Geschichte (1935-1939)

Das Infanterie-Regiment im Aufbau der Wehrmacht

(1935-1939)

 

Gliederung und Standorte

Am 16.3.1935 wurde das I.R. 18 fester Stammtruppenteil der „Deutschen Wehrmacht“.

Bei der Rheinlandbesetzung am 7.März 1935 marschierte das Paderborner I. Bataillon in Koblenz ein und wurde dort zum II. Bataillon des I.R.80. Ab Herbst 1936 entfiel Paderborn als Garnison der 18ner. Neue Heimat des Regiments wurden die Städte Bielefeld und Detmold.

Bielefeld wurde Garnison des Regiment-Stabes, des III. Bataillons, der 13. (Inf.Gesch.)- und 14. (Pz. Abw.)-Kompanie. In Detmold wurde neben dem dort verbleibenden II. Bataillon die neu gebildeten Ergänzungs-Bataillone I.(E) I.R.18 (ab Hebst 1934) und II.(E) I.R. 18 (ab 3.1.1939) stationiert. Hier wurde auch bei der Mobilmachung Ende August 1939 das I. Btl. wiederaufgestellt.

Die Gesamtstärke des Regiments betrug zu Beginn des 2. Weltkrieges ca. 3000 Mann. Es war in 3 Bataillone zu je 800 Mann gegliedert. Dazu kamen die so genannten Regimentseinheiten (13.- und 14. Kompanie).

Die Bataillone bestanden aus dem Btl. Stab mit Nachrichten-Staffel, 3 Schützen-Kompanien und 1 Maschinengewehr-Kompanie, zu je 180 Mann.

Jede Schützen-Kompanie hatte 3 Züge zu je 3 Gruppen, 1 Komp.-Trupp und den Gefechtstross.

 

Generaloberst von Rundstedt Chef des Regiments

Am 4. November 1938 erfuhr das Regiment eine hohe Ehre: Der aus dem Heeresdienst ausscheidende Oberbefehlshaber der Heeresgruppe 1 (Berlin), Generaloberst Gerd von Rundstedt, wurde zum „Chef des Infanterie-Regiments 18“ ernannt.

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